Der nächste Wettbewerb findet am 23. November 2018 statt.

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.




Deutsche Teams sehr erfolgreich im Internationalen Finale


Beim diesjährigen internationalen Finale der Alympiade haben die beiden deutschen Teams vom St.-Ursula-Gymnasium in Düsseldorf und vom Städtischen Gymnasium St. Leonhard in Aachen die Plätze 1 und 2 belegt. Sie setzten sich damit gegen 12 andere Teams aus den Niederlanden, Dänemark, Japan und dem Iran durch.

Die beiden deutschen Teams waren als Sieger der Leistungskurs- bzw. Grundkurs-Teams aus dem Landesfinale in Soest hervorgegangen, wo es diesmal um das Thema „Plastikmüll-Fußabdruck“ ging. Die acht qualifizierten Teams haben dort zunächst einen bestehenden Test zum ökologischen Fußabdruck mathematisch analysiert, um dann selbst einen geeigneten Rechner für den Plastikmüll zu erstellen. Gefragt waren hierbei nicht nur mathematische Kompetenzen, sondern auch Problemerfassung und kreative Umsetzung einer eigenen Idee. Ihre Ergebnisse mussten die Teams vor einer Jury aus Vertretern von Schulen und Universitäten präsentieren. Hier wurden sie – wie auch schon im Vorjahr – von Trainern des Wettbewerbs „Jugend präsentiert“ unterstützt, die den Schülern wertvolle Tipps für ihre Vorträge geben konnten.

Von links nach rechts: Ministerialrat Joachim Schöpke, Senta Haas, Lehrerin Petra Kurella mit dem Siegerteam vom St. Ursula-Gymnasium Düsseldorf, das zweitplatzierte Team vom Gymnasium St. Leonhard Aachen mit Lehrerin Wendy Eisner, Ana Alboteanu-Schirner, Matthias Lippert

Drei Wochen später beim internationalen Finale in Garderen (NL) mussten die beiden deutschen Teams sich erneut beweisen. Das Thema war diesmal ein ganz anderes, aber wieder aus dem Alltag gegriffen: Zunächst ging es um die Analyse der Texteingabe auf alten Handys (die Zahlentasten wurden für bestimmte Buchstaben mehrfach gedrückt) und dem Nachfolgesystem T9, bei dem das Handy automatisch Wörter aus einem internen Wörterbuch vorschlägt. Untersucht wurden Zeitersparnis, Unizitätspunkte und die Eingabe von Texten in einer fiktiven Sprache. In lockerer Atmosphäre fand abends ein Austausch über die Landesgrenzen hinaus statt, der sich am nächsten Tag auch bei der Arbeit vorsetzte. Dort mussten die Schüler teamübergreifend reale Texte analysieren und Autoren zuordnen.

Die Abschlussarbeiten aller Teams wurden in den folgenden Wochen von einer internationalen Jury ausgewertet, bis schließlich das hervorragende Ergebnis feststand: Platz 1 für das Team vom St. Ursula-Gymnasium in Düsseldorf (die ihr Vorjahresergebnis wiederholen konnten) und Platz 2 für das Team vom Städtischen Gymnasium St. Leonhard in Aachen. Ende Juni fand die feierliche Preisverleihung in Düsseldorf statt, zu der auch Herr Ministerialrat Schöpke vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW angereist war.

Den Siegerteams nochmals herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!




Unsere Wettbewerbe

Alympiade und B-Tag sind jährliche Mathematikwettbewerbe für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13 an Schulen in Nordrhein-Westfalen mit offenen und originellen Aufgaben. In den Niederlanden sind sie höchst populär und gelten als unverzichtbare Bereicherung für den Mathematikunterricht der Oberstufe. Sie werden vom Utrechter Freudenthal-Institut ausgerichtet und sollen Problemlösen, kritische Bewertung mathematischer Modelle, Modellieren, Argumentieren und Teamarbeit motivieren.

Viele Beispiele finden Sie in unserem Aufgabenarchiv. Als Übersicht für Ihre Schüler können Sie auch gerne unseren Flyer ausdrucken.


Alympiade - Mathematik anwenden

Die Veranstalter möchten mit diesem Wettbewerb eine breite Schülerschaft ansprechen, sie Bezüge aus dem alltäglichen Leben zur Mathematik entdecken lassen und zum selbstständigen mathematischen Modellieren komplexer Realsituationen motivieren.
In den Niederlanden sind zur Teilnahme an der Alympiade nur Schülerinnen und Schüler aus Profilen der „Wiskunde A“ (Wiskunde heißt übersetzt Mathematik) zugelassen. Diese Profile sollen auf Studienrichtungen vorbereiten, in denen mit Mathematik in erster Linie als Anwendung gearbeitet wird. Außer durch die mathematischen Inhalte zeichnet sich das Profil der Wiskunde A durch eine spezielle Aufgabenkultur im Sinne der „realistic mathematic education“ aus. Dabei geht es vorwiegend um Aufgaben, in denen den Schülerinnen und Schülern mathematisches Modellieren auf allen Ebenen abverlangt wird.


Genaueres zum Ablauf des Wettbewerbs Alympiade finden Sie hier.

Streichhoelzer

B-Tag - Mathematik erforschen

Für Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildung im mathematisch-naturwissenschaftlichen oder im technischen Bereich anstreben, richtet das Freudenthal-Institut den Wiskunde-B-dag aus. Die Themen und Fragestellungen dieser Wettbewerbsaufgaben sind eher innermathematischer Art, allerdings in der Offenheit der Aufgabenstellung mit den deutschen Mathematik-Wettbewerben nicht vergleichbar, so dass die Schülerinnen und Schüler dazu angehalten sind, selbst Fragestellungen zu entwickeln.


Genaueres zum Ablauf des Wettbewerbs B-Tag finden Sie hier.